Category Archives: Qualitative Methods

HSU-Doktorandenweiterbildung 2017: Einführung in die Qualitative Comparative Analysis

Institution: Helmut-Schmidt-University Hamburg

Lecturer: Dr. Lasse Cronqvist, Universität Trier

Date:
20.09.2017, 09:00 – 17:00 Uhr
21.09.2017, 09:00 – 16:00 Uhr.

Place: Helmut-Schmidt-Universität, Holstenhofweg 85, 22043 Hamburg. Austragungsort ist an beiden Tagen Seminarraum 0108 in H1.

Language of instruction: German

Registration: Der direkte Kursbeitritt erfolgt unter diesem Link. Wer nicht Angehöriger der Helmut-Schmidt-Universität ist, lege sich zuvor bitte unter diesem Link ein Konto auf dem Ilias-System der HSU an.

Contents:
Der Kurs führt in die Grundlagen der konfigurationellen Analyse mit Qualitative Comparative Analysis (QCA) ein. Nach einer wissenschaftstheoretischen Einordnung des Ansatzes werden wir am ersten Tag die Grundprinzipien der QCA Analyse behandeln. Dies erfolgt auch anhand der gemeinsamen Analyse verschiedener Anwendungsbeispiele und der Einführung aktueller, einschlägiger Software. Im weiteren Verlauf des Kurses werden auch Erweiterung von QCA wie mvQCA diskutiert und die viel beachtete Verbindung von QCA und fuzzy sets (fsQCA) eingeführt. Neben einer kritischen Betrachtung der Anwendungsmöglichkeiten der vorgestellten Ansätze für eigene Forschungsvorhaben der Teilnehmenden, bildet ein Ausblick auf aktuelle Entwicklungen im Bereich der QCA Analyse den Abschluss des Kurses.

VHB ProDok: “Qualitative Research Methods” (10.-13.10.2017)

Vom 10. bis 13. Oktober 2017 findet an der TU Hamburg ein VHB-ProDok Kurs zum Thema “Qualitative Research Methods” statt. Der Kurs wird von Prof. Dr. Thomas Wrona (Institut für Strategisches & Internationales Management, Technische Universität Hamburg) und Prof. Dr. Jana Costas (Personal, Arbeit & Management, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)) durchgeführt. Die Zahl der Teilnehmer ist auf 20 begrenzt. Die Teilnahmegebühr beträgt 600,- Euro. Anmeldungen werden bis zum 2. Juni 2017 an prodok@vhbonline.org erbeten.

Der Kurs wird vom Doktorandenprogramm des Verbandes der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e.V. angeboten und hat zum Ziel, den Teilnehmern Kenntnisse über den Prozess und die Methoden qualitativer Furschungsdesigns zu vermitteln und die Eignung solcher Designs für konkrete Problemstellungen der Teilnehmer zu diskutieren.

Weitere Informationen finden Sie hier.

GIGA Summer Term Programme 2017, 24 April – 27 June 2017

Institution: GIGA German Institute of Global and Area Studies

Location:
GIGA German Institute of Global and Area Studies
Neuer Jungfernstieg 21
20354 Hamburg

The following seminars are open to doctoral students and postdoctoral researchers at the GIGA and its partner institutions. Please note that other external participants are asked to pay a small course fee.

24 – 25 April Qualitative Interviews Dr Alenka Jelen-Sanchez, University of Stirling
3 – 4 May Introduction to R Dr Florian Weiler, University of Kent
8 May Research Data Management – Introductory Course for Doctoral Students Dr Birte Pfeiffer, GIGA
10 May CAS & Global Studies I: Growth and Development: Basic concepts, measurement and data Apl Prof Dr Jann Lay, GIGA
18 – 19 May QCA and Case Selection Prof Ingo Rohlfing Ph.D., University of Cologne
1 – 2 June Process tracing methods – an Introduction Prof Derek Beach, University of Aarhus
7 June CAS & Global Studies II: Studying Presidential Term Limits in Africa and Latin America Dr Mariana Llanos, GIGA
13 – 14 June Introduction to Grounded Theory Alice Mattoni, Scuola Normale Superiore Florence
27 June CAS & Global Studies III: Rising Powers in World Politics Prof Dr Sandra Destradi, GIGA

Information on Registration:
Participants need to register online by filling in the registration form that is available on the website of the respective event.

Questions should be addressed to Laura Carolin Freitag.

Registration deadline: Monday, 17 April 2017

HSU-Workshop: Einführung in die Meta-Synthese (07.09.2015)

Institution: Helmut-Schmidt-University Hamburg

Lecturer: Dr. Christina Hoon, Leibniz Universität Hannover

Date: 07.09.2015, 09:00 – 18:00 Uhr

Place: Helmut-Schmidt-Universität, Holstenhofweg 85, 22043 Hamburg.
UPDATE: Austragungsort ist der Seminarraum 0403 im Hauptgebäude H1.

Language of instruction: German

Registration: Der direkte Kursbeitritt erfolgt unter diesem Link. Wer nicht Angehöriger der Helmut-Schmidt-Universität ist, lege sich zuvor bitte unter diesem Link ein Konto auf dem Ilias-System der HSU an.

Contents:
Die Meta-Synthese integriert empirische, qualitative Befunde mehrerer Untersuchungen zu einer bestimmten Fragestellung mit dem Ziel, neue theoretische Erkenntnisse aus der Akkumulation bestehender Fallstudienergebnisse zu generieren. Damit grenzt sich die Meta-Synthese von der Metaanalyse ab, die sich auf die Integration quantitativer Befunde konzentriert. Die Meta-Synthese bietet Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen eine Möglichkeit, qualitative Forschungsergebnisse zu integrieren und zu bewerten und somit einen theoretischen Beitrag zu einer spezifischen Fragestellung zu leisten. Sie hilft Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen auch bei der Erklärung und Interpretation von unterschiedlichen und zum Teil gegensätzlichen Befunden in der bisherigen Forschung. Durch ihre Befunde unterstützt die Meta-Synthese auch Praktiker bei der Entscheidungsfindung. Aufgrund der stark zunehmenden Anzahl von qualitativen Untersuchungen in unterschiedlichen Disziplinen der betriebswirtschaftlichen Forschung bietet die Meta-Synthese das Potenzial, primäre Fallstudienergebnisse zu akkumulieren und auf der Basis dieser Akkumulation einen eigenständigen theoretischen Beitrag zu leiten.
Der Kurs wendet sich an Nachwuchswissenschaftler und Nachwuchswissenschaftlerinnen, die sich mit der Methode der Meta-Synthese vertraut machen möchten und lernen möchten, wie man diese erfolgreich einsetzt und verwendet. Nach Besuch des Kurses sind die Teilnehmenden in der Lage…

  • selbstständig Meta-Synthesen zu einer von Ihnen gewählten Fragestellung durchzuführen, beginnend von der Literaturrecherche über die Kodierung von qualitativen Studien bis hin zur Analyse und Interpretation der Daten;
  • die Meta-Synthese von traditionellen Literature Reviews und Metaanalysen im Hinblick auf die verwendeten Methoden zu unterscheiden, einzuordnen und zu beurteilen;
  • der inhaltlichen und methodischen Diskussion zur Wissenssynthese zu folgen.

Der Kurs setzt grundlegende Kenntnisse in qualitativer Datenanalyse voraus. Insbesondere sollten die Teilnehmenden mit den Techniken der Fallstudienanalyse vertraut sein.

Informationen zum Raum und zu den Inhalten des Workshops (Handouts, Präsentationen, Beispieldaten) gehen Ihnen an den Tagen unmittelbar vor der Veranstaltung mit Hilfe des Ilias-Mailsystems zu.

HSU-Workshop: Einführung in die Qualitative Comparative Analysis (12.-13.09.2016)

Institution: Helmut-Schmidt-University Hamburg

Lecturer: Dr. Lasse Cronqvist, Universität Trier

Date:
12.09.2016, 09:00 – 17:00 Uhr
13.09.2016, 09:00 – 15:00 Uhr

Place: Helmut-Schmidt-Universität, Holstenhofweg 85, 22043 Hamburg. Austragungsort ist an beiden Tagen Hörsaal 31 in H 7.

Language of instruction: German

Registration: Der direkte Kursbeitritt erfolgt unter diesem Link. Wer nicht Angehöriger der Helmut-Schmidt-Universität ist, lege sich zuvor bitte unter diesem Link ein Konto auf dem Ilias-System der HSU an.

Contents:

Der Kurs führt in die Grundlagen der konfigurationellen Analyse mit Qualitative Comparative Analysis (QCA) ein. Nach einer wissenschaftstheoretischen Einordnung des Ansatzes werden wir am ersten Tag die Grundprinzipien der QCA Analyse behandeln. Dies erfolgt auch anhand der gemeinsamen Analyse verschiedener Anwendungsbeispiele und der Einführung aktueller, einschlägiger Software. Im weiteren Verlauf des Kurses werden auch Erweiterung von QCA wie mvQCA diskutiert und die viel beachtete Verbindung von QCA und fuzzy sets (fsQCA) eingeführt. Neben einer kritischen Betrachtung der Anwendungsmöglichkeiten der vorgestellten Ansätze für eigene Forschungsvorhaben der Teilnehmenden, bildet ein Ausblick auf aktuelle Entwicklungen im Bereich der QCA Analyse den Abschluss des Kurses.

Analysis of Qualitative Data and Exploratory Statistics

Institution: see Organisers & Supporters

Programme of study: International Research Workshop

Lecturer: Prof. Dr. Günter L. Huber & Dr. Leo Gürtler

Date: Tuesday, 29/09/15 (14:30 – 18:00) – Wednesday, 30/09/15 (09:00 – 18:00)

Max. number of participants: 20

Credit Points: 5 CP for participating in the whole IRWS

Language of instruction: English

Contents:

The workshop starts with an overview on principal approaches to the analysis of qualitative data and demonstrates the implementation in the software package AQUAD Seven. Applying various sets of empiricaal data retrieval strategies, table analyses, code linkages and QCA are demonstrated. Selected techniques of exploratory data analysis in R show the advantages (and limits) of combining qualitative and quantitative methods. The participants are strongly invited to bring their own empirical data for further analyses.

You have to register for the 9th International Research Workshop to participate in this course.

Qualitative Comparative Analysis (QCA)

Institution: see Organisers & Supporters

Programme of study: International Research Workshop

Lecturer: Jonas Buche, (Goethe-University Frankfurt)

Date: Thursday, 01/10/15 (09:30 – 18:00)

Max. number of participants: 20

Credit Points: 5 CP for participating in the whole IRWS

Language of instruction: English

Contents:

Since the publication of the seminal work “The Comparative Method” by Charles Ragin in 1987, set-theoretic methods and especially Qualitative Comparative Analysis (QCA) have become a common research strategy in the social sciences. Set-theoretic methods analyze cases with regard to the identification of sufficient and necessary conditions and assume causal relationships to be equifinal, conjunctural and asymmetric. Not least since so-called fuzzy sets have been introduced to the method, there has been a rising interest in QCA as a welcome alternative to both small-n case studies and large-n statistical analyses. In short, QCA is recommended if ‘if…then’ hypotheses are analyzed; if the goal is to derive sufficient and necessary conditions; if a comparison is planned; and if there is a mid-sized number of cases (between 10 and 60+).

The course starts off from an introduction into the basics of QCA (sets, set memberships, set operations). Through the notion of necessary and sufficient conditions and of truth tables, the single elements are built into the Truth Table Algorithm. However, this algorithm is not free of problems. Therefore, some pitfalls and strategies how to overcome them are presented.

  1. The course is both conceptually and technically oriented. No prior knowledge is required.
  2. We will use the software fsQCA2.5 which can be downloaded at www.fsqca.com. Please note that the software does not operate on Apple Products!

Recommended literature and pre-readings:

  • Schneider, Carsten Q. and Claudius Wagemann (2012), Set-Theoretic Methods for the Social Sciences. Cambridge: Cambridge University Press.
  • Ragin, Charles C. (2008). Redesigning Social Inquiry: Fuzzy Sets and Beyond. Chicago: University of Chicago Press.
  • Freitag, Markus, and Raphaela Schlicht. 2009. “Educational Federalism in Germany: Foundations of Social Inequality in Education.” Governance 22 (1): 47-72.
  • Emmenegger, Patrick. 2011. “Job Security Regulations in Western Democracies: A Fuzzy Set Analysis.” European Journal of Political Research 50 (3): 336-64.

You have to register for the 9th International Research Workshop to participate in this course.

GIGA-Workshop: Triangulation of Qualitative and Quantitative Research (28.-29.05.2015)

Institution: GIGA Doctoral Programme

Lecturer: Prof. Nigel Fielding PhD, Surrey

Date: May 28-29, 2015

Place: GIGA German Institute of Global and Area Studies, Neuer Jungfernstieg 21 in Hamburg

Language of instruction: English

Registration: Participants need to register until May 10 via the GIGA website.

Contents: The workshop aims to introduce students to the dynamic development of social science approaches to the inter-relation and integration of qualitative and quantitative research. Tracing the movement from the classic formulations of triangulation for convergent validation to the contemporary approach of triangulation for analytic density, the workshop will feature a range of research examples and extended exemplars of triangulation in practice. It will also feature the role of information technologies in supporting and facilitating mixed methods research.

Further information

Graduate School der Uni Hamburg: Schweigsamkeit oder Geschwätzigkeit des Sozialen? Methoden und Techniken der qualitativen Sozialforschung

Institution: Graduate School der Universität Hamburg

Dozent: Martin Stempfhuber

Datum und Zeitplanung:

Donnerstags, jeweils von 14:00 bis 16:00 Uhr

  • 02.04.15
  • 09.04.15
  • 16.04.15
  • 23.04.15
  • 30.04.15
  • 07.05.15

Blockseminar:

  • Do., 02.07.15, 14-20 Uhr
  • Do., 09.07.15, 14-20 Uhr

Ort: Universität Hamburg, Raum B 136 (VMP 9)

Beschreibung:

In jüngster Zeit hat sich in der methodologischen Diskussion innerhalb der qualitativen empirischen Sozialforschung eine Einsicht durchgesetzt, die auch theoretisch bedenkenswerte Konsequenzen hat: Die Daten, mit denen es der Soziologie zu tun hat, sind keine neutrale Kopie des Sozialen. So wie Bilder keine Abbilder sind, sind auch die vom Forscher erzeugten Daten keine schlichten Aufzeichnungen oder Transkriptionen der Realität. Die Hervorbringung qualitativer empirischer Daten ist ein performativer Akt und prägt zumindest unsere Vorstellung davon, was der genuine Gegenstand der Soziologie ist: Soll man am besten Interviews führen um der Geschwätzigkeit des Sozialen ein Quäntchen ihrer sprachlich verfassten Wahrheit abzulauschen? Oder soll man sich vielmehr ins Feld begeben um ethnographisch gerade den nicht-sprachlichen Aspekten des Sozialen zu ihrem Recht zu verhelfen und das schweigsame Soziale erst zu artikulieren?

In diesem Seminar sollen zunächst zwei mögliche Zugänge zur Analyse des Sozialen vorgestellt werden: zum einen das Interview als empirische Methode und zum anderen die ethnographische Forschung. In beiden Fällen soll – theoretisch wie praktisch – die Rolle des Sozialwissenschaftlers als „Übersetzer“ (Herbert Kalthoff) herausgestellt werden. Wenn etwa im biographischen Interview Individuen dem Soziologen beredt Auskunft über ihre Lebensgeschichte geben, so kann demgegenüber als „Kern ethnographischer Autorenschaft“ (Stefan Hirschauer) ausgemacht werden, dass die Wahrnehmungen und Beobachtungen in einem Feldaufenthalt erst vom ethnographischen Forscher versprachlicht und in einen (schriftlichen) Text überführt werden müssen.

Ziel des Seminars ist es jedoch vor allem, die Performativität der Datenerhebung praktisch nachvollziehbar zu machen. Es sollen sowohl Interviewstrategien und Fragetechniken als auch ethnographische Techniken des teilnehmenden Beobachtens eingeübt werden. Das Fallbeispiel, an dem sich diese Techniken erproben lassen sollen, ist der zeitgenössische Wandel der Intimität, an dem sich die qualitativ empirisch arbeitenden Rolle des Soziologen als Übersetzer besonders gut einstudieren lässt.

Einführende Literatur:

  • Bergmann, Jörg (1985): Flüchtigkeit und methodische Fixierung sozialer Wirklichkeit. In: Wolfgang Bonß/Heinz Hartmann (Hg.), Entzauberte Wissenschaft. Göttingen: Schwarz, S. 299-320.

Anmeldung:

Anmeldungen sind ab sofort bis zum 19.03.2015 über Geventis https://www.geventis.uni-hamburg.de möglich.

Spring School Qualitative Datenanalyse (9. und 10.04.2015)

Die Graduiertenakademie der Universität Tübingen und das Netzwerk Qualitative Methoden laden Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus Tübingen und anderen Universitäten herzlich zur Spring School „Qualitative Datenanalyse“ ein.

Wann: am 09. und 10. April 2015

Wo: Schloss Hohentübingen (Fürstenzimmer), auf der Burgsteige 11 in der historischen Tübinger Altstadt

Organisation: Jörg Strübing, Barbara Stauber, Ursula Offenberger, Monique Scheer, Almut Peukert, Anno Dederichs, Darja Burljaev, Beate Kasper

Worum es geht:

Wer eine empirische Qualifikationsarbeit schreibt, steht je nach Phase im Forschungsprozess vor ganz unterschiedlichen Fragen: Wie entwerfe ich ein qualitatives Forschungsdesign? Welche (Art von) Daten soll ich erheben? Wie verfahre ich in der Auswertung, und welche Analysemethode ist die für meine Fragestellung geeignete? Wie stelle ich die Ergebnisse angemessen dar? Im Rahmen der Forschungswerkstatt erlernen, diskutieren und reflektieren die Teilnehmenden die Praxis qualitativer Sozialforschung in engster Anbindung an ihren eigenen Forschungsalltag. Es werden drei parallele Workshops angeboten, und es gibt jeweils die Möglichkeit zur aktiven oder passiven Teilnahme in einer der Werkstätten. (Hier geht es zum Flyer)

AG 1. Videoanalyse
Leitung: Prof. Dr. Bernt Schnettler (Uni Bayreuth)

Die AG richtet sich an Forschende, die ‘natürliche’ Situationen mit der in ihnen stattfindenden Interaktion und Kommunikation mit Hilfe von Videodaten interpretativ untersuchen möchten. Anhand von Beispielen wird die fokussierte Ethnographie als Grundlage der Videographie dargestellt, ebenso wie die Videointeraktionsanalyse als Kernstück der Analyse videographisch erhobener Daten. Es werden methodische Forschungsschritte sowie praktische und technische Fragen und Probleme behandelt, die im Forschungsprozess auftreten. Es bietet außerdem einen Ausblick auf die theoretische Einbettung der Videographie im Rahmen der interpretativen Ansätze der Sozialforschung.

AG 2. Wissenssoziologische Diskursanalyse
Leitung: Dr. Sasa Bosancic (Uni Augsburg)

Die Perspektive des Forschungsprogramms der Wissenssoziologischen Diskursanalyse richtet sich in erster Linie auf die Wahrheitsspiele, Definitionswettkämpfe und Deutungskonflikte unterschiedlicher sozialer und kollektiver Akteure, die in machtvollen Auseinandersetzungen um die legitimen Wirklichkeitsbestimmungen streiten. Im Zentrum des Workshops stehen Fragen nach der empirischen Umsetzung des Forschungsprogramms und es soll aufgezeigt werden, mit welchen methodischen und methodologischen Grundlagen die diskursive Konstruktion von Wirklichkeit erforscht werden kann.

AG 3. Grundlagen und Forschungspraxis der dokumentarischen Methode
Leitung: Prof. Dr. Anja Mensching (Ostfalia Hochschule)

Wie gelingt es qualitativer Forschung, Handlungspraktiken und das ihnen zugrundeliegende implizite Wissen der Akteure zu rekonstruieren? Der Ansatz der dokumentarischen Methode bietet hierfür einen Zugang. Im Workshop, der sich sowohl an Einsteiger/innen als auch an bereits mit dieser Methode Forschende wendet, werden wir auf der Basis einer kurzen Einführung in die Grundlagen der dokumentarischen Methode deren Interpretationsschritte anhand empirischer Vorlagen aus dem Kreis der Teilnehmenden exemplarisch nachvollziehen.

Workshopablauf

Donnerstag, 09.04.2015
12.00 – 13.00 Uhr Anmeldung und Begrüßungskaffee
13.00 – 13.15 Uhr Begrüßung durch die Workshop-OrganisatorInnen
13.15 – 14.00 Uhr Eröffnungsvortrag
14.15 – 18.00 Uhr Sitzung der Arbeitsgruppen 1-3: Kurzvorstellung der Dissertationsprojekte, Input und Diskussion zum Verhältnis von qualitativer Forschung und Interpretationsprozessen, Arbeit am exemplarischen Textmaterial, praktische Übungen ab 19.00 Uhr Gemeinsames Abendessen im Gasthaus Neckarmüller in Tübingen (separate Anmeldung; auf eigene Kosten)

Freitag, 10.04.2015
09.00 – 11.00 Uhr Sitzung der Workshops 1-3: Fortsetzung der Text- und Interpretationsarbeit
11.00 – 11.30 Uhr Kaffeepause
11.30 – 13.00 Uhr Sitzung der Arbeitsgruppen 1-3
13.00 – 14.00 Uhr Mittagspause
14.00 – 16.00 Uhr Sitzung der Arbeitsgruppen 1-3
16.00 – 16.30 Uhr Kaffeepause
16.30 – 18.00 Uhr Abschlussplenum

Aktiv Teilnehmende bringen eigenes Textmaterial aus ihrem Forschungsvorhaben ein. Die Auswahl findet unter Berücksichtigung der spezifischen Lernziele der einzelnen AGs statt (2 aktive TN pro Workshop).

Wenn Sie sich um eine aktive Teilnahme bewerben möchten, reichen Sie bitte folgende Unterlagen ein:

  • Name und Vorname, Adresse, E-Mail, Angaben zur akademischen Ausbildung (akademischer Titel, Fach)
  • Thema, Fragestellung und (geplantes) empirisches Vorgehen Ihres Projektes (max. 500 Wörter)
  • Material je nach AG (Videomaterial, Interviewtranskripte, Materialien zur Rekonstruktion von Diskursen etc.)
  • 2-4 kurze Fragen dazu an die Dozentin/ den Dozenten des Workshops.

Einreichfrist ist der 1. März 2015.

Bitte senden Sie die Unterlagen an:
qualitative-forschung(at)ifsoz.uni-tuebingen.de
Wir werden Sie bis Mitte März 2015 informieren, ob Ihr Projekt in einem Workshop diskutiert werden kann.

Übernachtungskosten für aktiv Teilnehmende übernimmt die Universität Tübingen. Indem passive Teilnehmende an fremdem Datenmaterial arbeiten, erhalten sie exemplarische Einblicke in methodische Anwendungsprobleme und Lösungsmöglichkeiten, die dem eigenen Promotionsprojekt nützlich sein können.

Anmeldung: Bis 15. März 2015 unter qualitative-forschung(at)ifsoz.uni-tuebingen.de Bitte mit Name und Vorname, Adresse, E-Mail, Angaben zur akademischen Ausbildung (akademischer Titel, Fachbereich) sowie die AG, an der Sie teilnehmen möchten.

Teilnahmegebühr (inklusive Tagesverpflegung):
20 € für passive Teilnehmende
30 € für aktive Teilnehmende

Diese Veranstaltung wird durch das Zukunftskonzept der Universität Tübingen (Deutsche Forschungsgemeinschaft, ZUK 63) gefördert.