Category Archives: GESIS

GESIS: Einführung in die Clusteranalyse

Institution: GESIS Institute for Social Sciences

Lecturer: Michael Wiedenbeck & Cornelia Züll, GESIS Survey Design and Methodology

Date: November 11-12, 2014

Place: GESIS Mannheim

Language of instruction: German

Registration

Course Overview: Den Schwerpunkt des Workshops bilden die klassischen Verfahren der Clusteranalyse: hierarchische, agglomerative und K-Means-Verfahren. Anhand konkreter Beispiele wird die Anwendung der Verfahren einschließlich der Ergebnisinterpretation und Validierungsmöglichkeiten vorgestellt. Die praktischen Schritte von Clusteranalysen mit SPSS und ClustanGraphics werden am PC vorgeführt. Interessenten sollten mit den üblichen statistischen Verfahren der empirischen Sozialforschung vertraut sein.

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GESIS: Einführung in die Paneldatenanalyse

Institution: GESIS Institute for Social Sciences

Lecturer: Prof. Dr. Josef Brüderl, LMU Munich

Date: November 5-7, 2014

Place: GESIS Köln

Language of instruction: German

Registration

Course Overview: Der Workshop gibt eine anwendungsorientierte Einführung in verschiedene Panel-Regressionsmodelle (u.a. lineare und logistische Fixed-Effects und Random-Effects Modelle). Es wird jeweils die grundlegende Modellstruktur erläutert und eine beispielhafte Anwendung mit dem Statistikprogramm Stata vorgeführt. Für die Beispiele werden Daten aus dem Sozio-ökonomischen Panel (SOEP) verwendet. Die Teilnehmer können anhand der zur Verfügung gestellten Dateien die Beispiele nach dem Seminar selbst nachvollziehen.

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GESIS: Introduction to Social Network Analysis (28.-29.11.2013)

Instructors: Dr. Thomas Grund

Date: 28. – 29. November 2013

The empirical study of social network dynamics and emergence of social structures is currently receiving considerable attention. For example, novel actor-oriented modeling strategies that can be used to study how network structures evolve, dramatically change the way scholars assess the social world. This workshop gives an introduction to the statistical analysis of social networks. Topics include: introduction to R, network centrality and centralization, visualization, random networks, conditional uniform graphs, quadratic assignment procedure, p2 models, exponential random graph models, stochastic actor-oriented network models (SIENA), modeling of relational events.

Depending on the languages of the participants, the workshop will be held either in English or in German.

Learning objectives

You will gain a solid understanding of social networks and how they can be modeled.

Course entrance requirements

Some basic knowledge of regression analysis.

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GESIS: Offene Fragen und Inhaltsanalyse (26.-27.11.2013)

Leitung: Cornelia Züll

Datum: 26. – 27. November 2013

Gegenstand des Workshops ist der Umgang mit offenen Fragen, wie sie in einem ansonsten standardisierten Fragebogen eingesetzt werden. Das Themenspektrum umfasst verschiedene Ansätze der Codierung der Antworten. Dazu gehören die konventionelle Inhaltsanalyse mit und ohne Software-Unterstützung genauso wie die dictionär-basierte (automatische) Inhaltsanalyse. Zunächst wird kurz auf die offene Frage im Interview eingegangen, bevor die zentrale Frage des Codierens der Antworten mit Hilfe der Inhaltsanalyse diskutiert wird. Hier wird der Workshop ausführlich die folgenden Themen ansprechen: Erstellung eines Kategoriensystems, verschiedene Möglichkeiten der Kategoriendefinition, der Codierprozess selbst und die Frage der Reliabilität und Validität der Kategorien und Codierungen. Im Anschluss daran wird kurz auf andere Formen der Analyse von offene Fragen eingegangen.

In praktischen Übungen kommt sowohl die manuelle als auch die computergestützte Inhaltsanalyse zur Anwendung. Statistische Programme zur Auswertung der Codierdaten, z.B. SPSS, werden nur am Rande behandelt.

Lernziele

Am Ende des Workshops sind die Teilnehmer in der Lage offene Angaben in einer Umfrage zu codieren. Sie können für ihr Projekt entscheiden, welcher Ansatz Inhaltsanalyse für sie geeignet ist, Kategorien definieren und ihre offenen Angaben entsprechend codieren. Sie sehen auch, wann sich ein Software-Einsatz lohnt und welche Art der Software geignet ist.

Voraussetzungen

Grundkenntnisse in Umfragemethoden.

Teilnehmeranzahl: 16

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GESIS: Grundlagen der Fragebogenentwicklung (22.-23.10.2013)

Leitung: Rolf Porst

Datum: 22. – 23. Oktober 2013

Der Workshop befasst sich mit unterschiedlichen Aspekten und Phasen der Fragebogenentwicklung. Im Vordergrund stehen dabei Fragebogen für persönlich-mündliche Befragungen; es werden aber auch die Besonderheiten von Befragungsinstrumenten für schriftliche Befragungen vorgestellt.

Der Workshop soll praxisorientiert und durch Übungen der TeilnehmerInnen gestützt Wissen vermitteln, das unmittelbar in den Alltag der Fragebogenentwicklung umgesetzt werden kann.

Lernziele

Ziel ist es, den Teilnehmern/-innen wissenschaftlich fundierte Empfehlungen für die Konstruktion von Fragebogen zu machen, die in der Umfrageforschung und Umfragepraxis zum Einsatz gebracht werden können. Die Teilnehmer sollen am Ende des Workshops eine Vorstellung darüber haben, worauf zu achten ist, wenn man einen Fragebogen konstruiert.

Voraussetzungen

Der Workshop richtet sich in erster Linie an Personen, die keine oder wenig Erfahrung mit der Entwicklung von Fragebogen haben.

Teilnehmeranzahl: 18

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GESIS: Mixed Methods: Angewandte Integration qualitativer und quantitativer Methoden in den Sozialwissenschaften (17.-18.10.2013)

Leitung: Prof. Dr. Jörg Stolz (Universität Lausanne)

Datum: 17. – 18. Oktober 2013

Der Kurs lehrt, welche Fragestellungen, Designs, Samplingtechniken, Auswertungsstrategien und Validierungstechniken in mixed methods Forschungsstrategien eingesetzt werden. Die Anwendung wird anhand praktischer Beispiele und Übungen verdeutlicht. Es ist möglich, eigene Forschungsprojekte und Beispiele in den Workshop zur Diskussion mitzubringen.

Die Teilnehmenden erhalten ein Skript mit allen verwendeten PPT-Folien, ein umfangreiches Literaturverzeichnis sowie Internetquellen zur weiteren Vertiefung.

Lernziele

Die Teilnehmenden sollen die grundlegenden Probleme und Lösungsstrategien in den mixed methods kennenlernen.

Voraussetzungen

Grundkenntnisse in quantitativen und qualitativen Forschungsmethoden; Englischkenntnisse

Teilnehmeranzahl: 16

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GESIS: Pretesting (15.-16.10.2013)

Leitung: Dr. Timo Lenzner, Cornelia Neuert, Wanda Otto

Datum: 15. – 16. Oktober 2013

Der Workshop vermittelt die grundsätzliche Bedeutung und Relevanz von Fragebogenpretests im Rahmen von Umfrageprojekten und gibt einen Überblick über die gängigen Pretestverfahren (u.a. Kognitives Interview, Behavior Coding, Interviewer-/Befragten-Debriefing, Fokusgruppen, Expert Review, Eyetracking).

Herausgearbeitet und diskutiert werden vor allem die Vor- und Nachteile der einzelnen Methoden, ihre spezifischen Anwendungsfelder sowie ihre Kombinationsmöglichkeiten. Darüber hinaus wird die Anwendung der Pretestingmethoden anhand von zahlreichen praktischen Übungen verdeutlicht

Lernziele

Die Teilnehmer/innen kennen die gängigen Pretestverfahren und können deren Nutzen und Einsatzmöglichkeiten im Rahmen eigener Umfrageprojekte einschätzen.

Voraussetzungen

Der Workshop richtet sich an Personen, die keine oder wenig Erfahrung mit Pretestingmethoden haben. Grundkenntnisse in der Entwicklung von Fragebögen werden vorausgesetzt.

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GESIS: Meet the Data: Bundes- und Landtagswahldaten bei GESIS (10.10.2013)

Leitung: Dr. Christina Eder, Dr. Manuela S. Kulick, Monika Langhans, Joss Roßmann, Tobias Gummer, Christian Prinz

Datum: 10. Oktober 2013

Das Forschungsdatenzentrum Wahlen ermöglicht interessierten Wissenschaftlern den einfachen Zugang zu Daten der Wahlforschung. Bestandteil dieser Datensammlung sind Studien zu allen Bundestagswahlen seit 1949, darunter die German Longitudinal Election Study (GLES), die ZDF-Politbarometer, der ARD-DeutschlandTrend und der Forsa-Bus. Zudem sind Studien zu Landtagswahlen verfügbar.

Ziel des eintägigen Workshops ist es, interessierten Nachwuchswissenschaftlern einen detaillierten Einblick in die bei GESIS archivierten Kollektionen zu geben. Zunächst werden das Forschungsdatenzentrum Wahlen und mit ihm der Wahldatenbestand sowie verschiedene Möglichkeiten des Datenzugangs vorgestellt. Anschließend wird näher auf Politbarometer und Landtagswahlstudien eingegangen. Es folgt eine Präsentation der GLES 2009. Anhand einzelner Komponenten werden exemplarisch methodische und statistische Eigenarten der Daten sowie praktische Anwendungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Lernziele

Ziel des eintägigen Workshops ist es, einen detaillierten Einblick in die bei GESIS archivierten Datenangebote im Bereich Wahlstudien zu geben. Mögliche Verwendungszwecke der Daten sowie Serviceleistungen und Angebote des FDZ Wahlen werden ebenfalls aufgezeigt.

Voraussetzungen

Statistische Grundkenntnisse und erste Erfahrung im Umgang mit SPSS oder STATA sowie mit der Analyse von Wahldaten sind von Vorteil.

Teilnehmeranzahl: 15

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GESIS: Twitter-Daten in der sozialwissenschaftlichen Forschung – Möglichkeiten und Herausforderungen (07.-08.10.2013)

Leitung: Dr. Katrin Weller

Datum: 07. – 08. Oktober 2013

Der Workshop richtet sich an Sozialwissenschaftler/innen, die wissen möchten, inwiefern sich Twitter als Datenquelle für sozialwissenschaftliche Fragestellungen eignet und was dabei zu berücksichtigen is.

Beim Internetdienst Twitter können Nutzer Kurzmitteilungen zu beliebigen Themen veröffentlichen. In den meisten Fällen sind diese öffentlich sichtbar. Mittlerweile werden Twitter-Daten in verschiedenen Fachbereichen und zu unterschiedlichen Fragestellungen ausgewertet, etwa in Bezug auf politische Debatten und Wahlkampf, Krisenkommunikation, E-Learning, Markenkommunikation oder Nachrichtenverbreitung. Dabei ergeben sich je nach Datenerhebungsverfahren andere Analysemöglichkeiten.

Im Workshop wird zunächst einführend der Dienst Twitter vorgestellt. Die TeilnehmerInnen haben die Gelegenheit, sich zunächst mit allen Funktionen vertraut zu machen. Danach wird der Stand der Twitter-Forschung (welche Fragestellungen werden derzeit behandelt, welche Disziplinen befassen sich damit, was sind die wichtigsten Erkenntnisse?) dargestellt. Schließlich wird auf Methoden zur Analyse von Twitter-Daten eingegangen. Dabei geht es vor allem darum, welche Aussagekraft die auf verschiedene Weise erhobenen Daten haben können und welche Grenzen im Umgang mit Twitter-Daten bestehen. Anhand von beispielhaften Tweet-Korpora können die TeilnehmerInnen die Daten einschätzen lernen und sehen, welche Anforderungen diese an die qualitative oder quantitative Analyse stellen. Eine vertiefende Arbeit mit speziellen Analysetools ist hier jedoch zunächst nicht vorgesehen. Ebenfalls nicht Bestandteil dieses einführenden Workshops ist die Vermittlung von Programmiersprachen oder anderen technischen Kenntnissen, die für die Sammlung von Twitter-Daten benötigt werden.

Lernziele

Im Anschluss an diesen Workshop werden die TeilnehmerInnen in der Lage sein, zu entscheiden, ob sich Twitter für ihre speziellen Forschungsfragen als Datenquelle eignet. Sie werden wissen, was man bei der wissenschaftlichen Arbeit mit Twitter berücksichtigen muss und können Projekte zur Twitter-Datenanalyse sinnvoll konzipieren.

Voraussetzungen

Es sind keine besonderen Vorkenntnisse nötig. Der Workshop richtet sich speziell an WissenschaftlerInnen, die keine oder wenig Erfahrungen im Umgang mit Twitter haben.

Teilnehmeranzahl:15

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