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Mittwoch, 16. Mai 2012
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Teilprojekte

Das Projekt "Flexibilität und Verfügbarkeit durch Arbeit auf Abruf" ist ein Verbundprojekt des Arbeitsbereiches Arbeits- und Organisationspsychologie der Universität Hamburg, des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt und des Instituts für Personalwesen der Helmut-Schmidt Universität. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung für eine Laufzeit von drei Jahren gefördert.

BMBF-Förderkennzeichen 01FH09084

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Logo Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt

Das Teilprojekt des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt befasst sich mit der Analyse von Wirkungen von Rufbereitschaft auf die Beschäftigten im Bereich Luftfahrt.

Rufbereitschaft ist in der Luftfahrtbranche stark verbreitet und fester Bestandteil der Arbeitplanung. Für Beschäftigte in der Luftfahrt (insbesondere Piloten und Kabinenpersonal) stellt die Arbeit auf Abruf neben anderen belastenden Arbeitsbedingungen, wie z.B. wechselnde Schichtarbeitszeiten und Zeitverschiebung, eine zusätzliche Herausforderung dar. Hinzukommt, dass Rufbereitschaft in diesem Sektor häufig, anders als in den meisten Branchen, eine mehrtägige Abwesenheit vom Wohnort mit sich bringen kann und damit eine besonders starke Belastung für die Beschäftigten und deren Familie darstellt.

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Helmut-Schmidt-Universität

Logo Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg

Das Teilprojekt der Helmut-Schmidt-Universität analysiert auf Basis repräsentativer bestehender und eigener Befragungen die Verbreitung, Bedeutsamkeit, Ausgestaltung und Präferenzen zu Arbeit auf Abruf aus Sicht unterschiedlicher Akteursgruppen (Personalmanagement, Interessenvertretungen, Beschäftigte). Dabei sollen auf Ebene der Unternehmen insbesondere Strategien und Regelungen zu Arbeit auf Abruf bzw. Rufbereitschaft (bspw. Betriebsvereinbarungen, informelle Regelungen) in Abhängigkeit von Organisationsform, Betriebsgröße und Branche untersucht werden. Aus Perspektive der Beschäftigten und Interessenvertretungen sind vor allem die Bewertungen verschiedener Varianten von Rufbereitschaft, mögliche Probleme und damit verbundene Risiken von Interesse. Bei der Perspektive der Beschäftigten werden Geschlechts- und Altersunterschiede sowie die Familien- und Lebenssituation im Allgemeinen besonders berücksichtigt.

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Universität Hamburg

Logo Universität HamburgDas Teilprojekt des Arbeitsbereichs Arbeits- und Organisationspsychologie der Universität Hamburg beschäftigt sich mit der Analyse von Wirkungen von Arbeit auf Abruf auf die Beschäftigten und mit der Identifizierung individueller und organisationaler Bewältigungsstrategien.

Zu diesem Zweck sollen mit neuen Analyseverfahren umfangreiche empirische Untersuchungen durchgeführt werden, die neben psychologischen auch physiologische Auswirkungen erfassen sollen. Daneben werden die Auswirkungen auf die Freizeitgestaltung sowie Familie und Angehörige (Work-Life-Balance) mit Beschäftigten unterschiedlicher Branchen untersucht. Einerseits sollen die Effekte von individuellen Bewältigungsstrategien zu Flexibilisierungsanforderungen berücksichtigt werden. Andererseits soll einbezogen werden, inwieweit die konkrete Ausgestaltung von Arbeit auf Abruf, Belastungen und Ressourcen bei der Arbeit und in der Freizeit, intervenierende Effekte auf den Zusammenhang zwischen Arbeit auf Abruf und Gesundheit haben. Auch die Wirkungen der Nutzung technischer Hilfsmittel sowie arbeitsrechtliche Bedingungen sollen geprüft werden. Die Lebenssituation der Beschäftigten, Geschlechtszugehörigkeit und Alter sollen besonders gewichtet werden.

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